Die EVI Energieversorgung Hildesheim und die Stadtentwässerung Hildesheim AöR (SEHi) planen Modernisierungsarbeiten an Versorgungsleitungen in der Bergstraße. Die EVI plant die Erneuerung von Strom-, Trinkwasser-, Fernmelde- und Erdgasleitungen. Die SEHi beabsichtigt die Regen- und Abwasserkanäle zu erneuern. Auch ein Großteil der Hausanschlüsse muss in diesem Bereich erneuert werden.
Die Planungen der Baumaßnahme laufen, aktuell können noch keine Angaben zum genauen zeitlichen Ablauf gemacht werden. Beide Unternehmen gehen von einer voraussichtlichen Dauer von zwei Jahren aus.
Die Arbeiten sind notwendig, um weiterhin eine zuverlässige Versorgung und gesicherte Abwasserabläufe gewährleisten zu können. In der Bergstraße wird zudem die Stadt Hildesheim in Abstimmung mit dem Ortsrat so genannte „Nasen“ in der Straße verbauen, um höheren Geschwindigkeiten vorzubeugen und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Dies wird Auswirkungen auf die Parksituation haben und zu weniger Parkplätzen führen.
Mitte Januar fand in der Bergstraße mit Vertreter:innen der EVI, SEHi und der Stadt Hildesheim eine Begehung statt. Demnach endet die Bautrasse der EVI am Schaltschrank in Höhe der Bergstraße Hausnummer 40. Das Ende der Trasse für den Kanalbau liegt auf Höhe der Brauhausstraße.
Aufgrund der beengten Verhältnisse in der Straße kann der Bau der Ver- und Entsorgungsleitungen nicht parallel, sondern muss nacheinander durchgeführt werden. Die Arbeiten erfolgen in Bauabschnitten, so dass nicht immer die gesamte Straße von den Bauarbeiten betroffen sein wird. Die Abschnitte stehen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest, dies hängt von baulichen Voraussetzungen vor Ort ab.
Begleitet wird die gesamte Maßnahme von der Stadtarchäologie Hildesheim. Eine Kampfmittel-Baubegleitung ist in Teilabschnitten der Maßnahme erforderlich und vorgeschrieben. Beides gehört zum normalen Bauablauf.
Die Zufahrten für Rettungswagen und auch die Müllabfuhr werden berücksichtigt. Grundsätzlich achten die EVI und SEHi darauf, dass die Arbeiten für die Kindertagesstätte, die Schulen, die Kirchengemeinde und die Unternehmen in der Straße möglichst geringe Einschränkungen mit sich bringen. Dazu werden das beauftragte Tiefbauunternehmen und die Baubeauftragten der EVI und SEHi mit den in der Straße ansässigen Institutionen und Unternehmen in den Dialog treten, um gemeinsam die bestmögliche Lösung zu finden, sobald die konkrete Planung feststeht. Der Pflockflötchenmarkt im Mai und das Bergfest im August sind von der Baumaßnahme im Jahr 2026 nicht betroffen.